Guso News 30


Die aktuelle Ausgabe der GUSO News 30 enthält folgende Themen: Release 5.0 ausgeliefert; Reibungsloser Go-live im Saarland und im Norden; GUSO+: Übergang in Full-Service-Betrieb beginnt

GUSO GbR hat Release 5.0 ausgeliefert

250 Änderungen sorgen für mehr Benutzerfreundlichkeit.

GUSO+: Im Norden und im Saarland reibungsloser Go-live

UK Nord und UK Saarland haben den Betrieb ihrer jeweiligen Rechenzentren umgestellt.

Übergang in den Full-Service-Betrieb kann beginnen

Die GUSO GbR hat die Migrationsprojekte der Stufe 1 in 2017 so gut wie abgeschlossen.

Wir sind umgezogen

Ab sofort erreichen Sie uns unter Kokkolastraße 1 40882 Ratingen Tel.: 02102 55676 – 0 Fax: 02102 55676 – 95

Nachrichten

GUSO GbR hat Release 5.0 ausgeliefert

Die GUSO GbR hat das neue Release 5.0 ausgeliefert – nach eineinhalb Jahren konzeptioneller Vorarbeit und mehr als einem Jahr Entwicklungszeit. Etwa 250 Änderungen wurden vorgenommen, von der einfachen Fehlerbehebung bis zur Umsetzung völlig neuer Konzepte. Neues gibt es vor allen Dingen in den Bereichen Erwerbsschaden im Regress, Elektronischer Lohnnachweis, im DALE-Bereich, der Prävention im Bereich Materialverwaltung sowie beim Dokumentengenerierungs-Assistenten.

GUSO+: Übergang in den Full-Service-Betrieb beginnt

Gelungener Jahresabschluss des Projektes GUSO+: Die GUSO GbR hat die Migrationsprojekte der Stufe 1 im Jahr 2017 so gut wie abgeschlossen. Auch die beiden noch ausstehenden Feuerwehr-Unfallkassen, die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte, haben bereits ihre Migrationsfreigaben erteilt, so dass die Aufnahme des Betriebs bei der BG-Phoenics planmäßig Ende November/Anfang Dezember abgeschlossen werden wird.

Konsolidierungsmaßnahmen greifen

Erste Maßnahmen der Konsolidierung im Rahmen des GUSO+-Projekts greifen. Der Betrieb konnte deutlich stabilisiert, die Kommunikationswege aller Beteiligten optimiert und so ein performanter und sicherer Betrieb erreicht werden.
Neben den Optimierungen für den laufenden Betrieb wurden auch viele Maßnahmen für die weiteren Einführungsprojekte beschlossen. Im zweiten Quartal 2017 gab es jeden Monat eine Einführung.

UK Rheinland-Pfalz: Seit Ende Juni 2017 im Regelbetrieb

Aus dem zunächst geplanten Go-live zum 1. November 2016 wurde wegen der Konsolidierungsphase der 2. Mai 2017. „Die Ergebnisse zeigen, dass das die richtige Entscheidung war“, sagt Geschäftsführer Manfred Breitbach. Einmal wieder in Fahrt gekommen, lief das Vorhaben reibungslos. Am 26. Juni 2017 begann bei der UK Rheinland-Pfalz der Regelbetrieb.

UK Brandenburg: Go-Live am 1. Juni 2017

Für die Beschäftigten der Unfallkasse Brandenburg endete mit dem Go-live von GUSO+ im Juni 2017 eine Durststrecke: Nach Umstellung auf die GUSO2-Software hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder mit Einbußen bei der Performance zu tun. Doch nach einem erfolgreichen Belastungstest Ende Mai 2017 stand dem Go-live am 1. Juni 2017 nichts mehr im Weg. „Seitdem läuft das System tadellos, und auch die Stimmung im Betrieb ist gut“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Dieter Ernst. Erkennbar sei nun, welche Potenziale und Vorteile die GUSO-Gemeinschaft biete.

UK Baden-Württemberg: Warten hat sich gelohnt

Auf Grund der Konsolidierungsphase hat die Unfallkasse Baden-Württemberg sechs Monate später als ursprünglich geplant mit GUSO+ den Betrieb aufgenommen. „Wir hatten die Vorbereitungen alle schon einmal getroffen. Nun mussten sämtliche Tests wiederholt und unsere Beschäftigten noch einmal motiviert werden. Doch im Rahmen der Konsolidierungsphase und als Teil einer Solidargemeinschaft haben wir uns letztlich gern zu diesem zweiten Anlauf entschlossen“, so Geschäftsführer Siegfried Tretter. Am 1. April 2017 wurden die Schalter termingerecht auf GUSO+ nach dem neuen Plan umgelegt.

Die Unfallkasse Sachsen ist live

Zu Beginn des Jahres 2017 hat auch die Unfallkasse Sachsen GUSO2 eingeführt und den IT-Betrieb im Rechenzentrum der BG-Phoenics aufgenommen. Nach eineinhalb Jahren Projektlaufzeit, mit Software-Entwicklung und Systemvorbereitung auf GUSO2, Mitarbeiterschulungen in Sachsen, der Bereitstellung der GUSO+ Services und schließlich der Anbindung der UK Sachsen an das gemeinsame Rechenzentrum bei der BG-Phoenics kam das Projekt zu einem erfolgreichen Ende. Erste Bilanz der neuen Anwender: GUSO2 ist übersichtlich, einfach und schnell.

Nach der Konsolidierung: Aufbruchstimmung bei GUSO+

Die GUSO-Gemeinschaft hat die Konsolidierung des GUSO+-Projekts gemeinsam mit der BG-Phoenics abgeschlossen. Unterschiedliche Themen sind in den Blick genommen und so Missverständnisse geklärt, bestehende Abläufe hinterfragt und anschließend Verfahren und Strukturen überprüft worden. Das Lenkungsgremium vereinbarte daraufhin einen konkreten Maßnahmenkatalog, der für alle Beteiligten am GUSO+-Projekt verbindlich ist. Erste Maßnahmen wurden bereits erfolgreich umgesetzt und führten zu spürbaren Verbesserungen in der Zusammenarbeit und im Betrieb. Auf Basis des positiven Ergebnisses der Konsolidierungsphase wurden seit Jahresbeginn 2017 die Kaskadenmigrationen wieder aufgenommen.

GUSO-Gemeinschaft modifiziert Zeitplan des GUSO+-Projekts

Mit einem angepassten Zeitplan und verbesserten Betriebsprozessen justiert die GUSO-Gemeinschaft beim GUSO+-Projekt nach. Maßgeblich dafür waren die Erfahrungen aus den beiden Piloten, der UK Bremen und der UK Nordrhein-Westfalen, sowie den laufenden Migrationsprojekten. In einer Konsolidierungsphase werden Betriebsprozesse, Zusammenarbeit und Kommunikation aller Beteiligten optimiert, um so das Projekt zur Zufriedenheit aller erfolgreich zu gestalten. Einige geplante Migrationsprozesse werden sich daher verschieben. Das Ziel, alle Migrationsprojekte der Stufe 1 im Jahr 2017 abzuschließen, bleibt bestehen.

Schulungen in Sachsen

Bei der UK Sachsen beginnt ein neues Zeitalter: Nach mehreren Jahren GUSO-Abstinenz steht die UK mit der Wiedereinführung von GUSO2, Version 4.3, vor der Umstellung auf papierloses Arbeiten. Seit September 2016 werden deshalb 130 der 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv auf den Umgang mit elektronischen Akten vorbereitet.

Umzug abgeschlossen: GUSO GbR mit neuer Adresse

Ab sofort ist die GUSO GbR in Ratingen zu erreichen: Kokkolastraße 1, 40882 Ratingen, lautet die neue Adresse, die neue Telefonnummer 02102 55676-0. Die Durchwahlnummern der Beschäftigten sind gleich geblieben. Der Umzug klappte termingerecht – dank des großen Engagements aller Beteiligten.

Unfallkasse NRW hat Schwenk ins gemeinsame Rechenzentrum geschafft

Als größte Unfallkasse der GUSO-Gemeinschaft hat die Unfallkasse NRW (UK NRW) im Februar 2016 die IT-Betriebsverlagerung in das Rechenzentrum der BG Phoenics geschafft und nach der UK Bremen ebenfalls den Produktivbetrieb der Stufe 1 des GUSO-Harmonisierungsprojektes aufgenommen. Vor allem die Größe der UK NRW mit ihren fünf Standorten, den mehr als 700 Bildschirmarbeitsplätzen sowie den rund 150 Heimarbeitsplätzen ist eine besondere Herausforderung gewesen. Von den gewonnenen Erkenntnissen der UK NRW werden alle Unfallkassen profitieren können, die noch den Migrationsweg gehen werden.

Arzneimittelabrechnung: GUSO bei der Datenintegration ganz vorn mit dabei

Mit der elektronischen Arzneimittelabrechnung geht GUSO einen weiteren Schritt Richtung digitale Zukunft. Die Automatisierung macht nicht nur den Fachabteilungen das Leben leichter, sie sorgt auch für mehr Qualität und höhere Verfügbarkeit der Daten. Durch die elektronische Arzneimittelabrechnung auf Basis des neuen XUV-Standards zur Datenintegration wird dies möglich. Die GUSO GbR gehört bei der Einführung dieser Technologie zu den Pionieren in der gesetzlichen Unfallversicherung.

Beate Eggert in den Ruhestand verabschiedet – Jan Holger Stock zum Nachfolger gewählt

Nach fast sechs Jahren an der Spitze der GUSO-Gemeinschaft hat sich Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, in den Ruhestand verabschiedet. Zum Nachfolger der Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz wählten die Gesellschafter Jan Holger Stock, Geschäftsführer der Unfallkasse Nord. GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur und die Gesellschafter dankten Eggert für ihren engagierten Einsatz während ihrer Amtszeit. Unter anderem hatte sie maßgeblichen Einfluss auf das Gelingen der GUSO²-Einführung. Sie trieb das Wachstum der Gemeinschaft genauso voran wie sie den Startschuss für den gemeinsamen IT-Betrieb im Rechenzentrum der BG-Phoenics GmbH gab. Eggert war seit 2004 Geschäftsführerin der UK Rheinland-Pfalz.

Stock ist seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer der UK Schleswig-Holstein, seit 2006 zusätzlich Geschäftsführer der Landesunfallkasse Freie und Hansestadt Hamburg. Mit der Fusion beider Kassen übernahm er zwei Jahre später die Leitung der neuen UK Nord. Als sein wichtigstes Projekt an der Spitze der GUSO-Gesellschafterversammlung nannte Stock die GUSO-Harmonisierung. Um miteinander auch künftig erfolgreich zu bleiben, gelte es, den Willen zum Kompromiss aller Gesellschafter zu pflegen.

Gemeinsamer IT-Betrieb: Erste Pilotkasse Bremen nimmt Produktivbetrieb auf

Nach der erfolgreichen Auslagerung des IT-Betriebs bei der Unfallkasse Bremen arbeitet auch die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen mit Hochdruck an diesem Schritt. Die beiden Unfallkassen sind die Piloten im Projekt der GUSO-Gemeinschaft, den IT-Betrieb gemeinsam im Rechenzentrum der BG Phoenics zu betreiben. Die UK Bremen startete den Produktivbetrieb am 17. August 2015, die UK NRW soll im Januar 2016 folgen. GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur zeigte sich zufrieden mit dem bisherigen Stand der Arbeiten: „Was wir bis hierher erreichen wollten, haben wir erreicht“, sagte er.

GUSO-Gemeinschaft baut gemeinsamen Rechenzentrumsbetrieb auf

Die GUSO-Gemeinschaft lagert ihren IT-Betrieb in ein gemeinsames Rechenzentrum aus: Die Gesellschafter unterzeichneten am 25. Februar 2015 in Berlin einen entsprechenden Vertrag mit der BG Phoenics GmbH. Die Arbeiten für die Umstellung starteten unmittelbar, bis Ende 2017 sollen sie abgeschlossen sein. Die Mitglieder der GUSO-Gemeinschaft werden dann keine eigenen Rechenzentren mehr haben. GUSO-Vorsitzende Beate Eggert hob das allgemein- und verbandspolitische Signal dieses Schrittes hervor: „Die Bedeutung der IT für die Arbeit der Unfallkassen nimmt immer weiter zu, die Systeme werden komplexer. Mit Hilfe des gemeinsamen Rechenzentrums können wir effektiver handeln und noch bessere Qualität erreichen.“
Die BG Phoenics GmbH ist innerhalb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bereits bekannt als Spezialist auf dem Sektor der Berufsgenossenschaften und der Sozialversicherungsträger. Zu den bisherigen Kunden zählen unter anderem die BG BAU, die BGN und die DGUV.

UK Sachsen zur GUSO-Gemeinschaft zurückgekehrt

Qualität macht attraktiv: Die GUSO-Software hat die Unfallkasse Sachsen überzeugt, deshalb ist der Unfallversicherungsträger mit Jahresbeginn 2015 in den Kreis der Gesellschafter zurückgekehrt. Die Sachsen hatten die Gemeinschaft vor über zehn Jahren verlassen und die damalige GUSO-Software in Eigenregie weiterentwickelt. Seit der Amtsübernahme von Dr. Martin Winter als Geschäftsführer im Jahr 2013 richtete sich das Haus strategisch neu aus – auch in Fragen der IT. „Die Unfallkassen haben mit GUSO² das am besten geeignete System“, so Winter. Die Migration ist für Anfang 2017 geplant.

Planmäßige Migration bei Unfallkasse und Feuerwehr-Unfallkasse Brandenburg

Pünktlich und problemlos ist Anfang 2015 die Echtmigration bei der Unfallkasse und Feuerwehr-Unfallkasse Brandenburg über die Bühne gegangen. Alles andere wäre aus GUSO-Sicht auch eine Überraschung gewesen: Dank der guten Zusammenarbeit zwischen GUSO-Team und den Fachleuten vor Ort in Frankfurt an der Oder verliefen die Testläufe schon seit Monaten glänzend. Der stellvertretende Geschäftsführer der Unfallkasse, Dieter Ernst, zeigte sich „stolz, dass unsere Mitarbeiter so toll mitgezogen haben“.

Beate Eggert als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung bestätigt

Mit einem einstimmigen Votum der zwölf Gesellschafter im Rücken ist Beate Eggert als Vorsitzende der GUSO-Gesellschafterversammlung in ihre zweite Amtszeit gestartet. Für das Jahr 2015 stehen wichtige Entscheidungen und Projekte an. Dazu gehört die Auslagerung der IT genauso wie der Start eines dualen Studienganges, den die GUSO GbR gemeinsam mit Partner-Unfallkassen ins Leben rief. Im Aufsichtsgremium behielten Johannes Plönes, stellvertretender Geschäftsführer der UK NRW, sowie Jan Holger Stock, Geschäftsführer der UK Nord ihre Funktionen bei. Siegfried Tretter, neuer Geschäftsführer der UK Baden-Württemberg, folgte auf Manfred Hagelstein, der in den Ruhestand ging.

GUSO-Mann der ersten Stunde: Manfred Hagelstein geht in den Ruhestand

Nach mehr als 20 Jahren ist Manfred Hagelstein aus der GUSO-Gemeinschaft ausgeschieden. Mit dem Übergang in den Ruhestand gab der Geschäftsführer der Unfallkasse Baden-Württemberg auch im GUSO-Aufsichtsgremium seine Aufgaben ab. Hagelstein prägte die Arbeit der GUSO von Beginn an in verschiedenen Ämtern mit, einige Jahre auch als Vorsitzender. Seine Nachfolge bei der UK Baden-Württemberg tritt sein bisheriger Stellvertreter Siegfried Tretter an.

Umstellung auf GUSO²: UK Saarland zieht positive Bilanz

Nach ihren ersten Arbeitswochen als GUSO²-Anwender hat die Unfallkasse Saarland eine positive Bilanz gezogen. Die Migration in Saarbrücken verlief pünktlich und planmäßig, sämtliche Fachbereiche sind miteinander verknüpft und auch die Prävention ist mit eingebunden. „GUSO² versetzt uns in die Lage, unser seit langem gehegtes Ziel der kompletten papierlosen Aktenführung zu realisieren“, sagt Gerd Kolbe, Projektleiter für die Migration und stellvertretender Geschäftsführer. Es habe keinerlei Beschwerden der Kunden oder Mahnungen von außen gegeben, auch der Rentenlauf sei problemlos vonstatten gegangen. Die UK Saarland ist seit 1. Januar 2013 Mitglied der GUSO-Gemeinschaft.

Zertifizierungen: Vorn in Sachen Qualität und Transparenz

Qualität ist gut, zertifizierte Qualität noch besser: Ein Testat der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bescheinigt, dass GUSO² die Vorschriften zur Rechnungslegung in der Sozialversicherung erfüllt. Im produktiven Einsatz bei der Unfallkasse Baden-Württemberg testeten die Revisoren des Spitzenverbands dafür die Belegfunktionen genauso wie die Feststellungs- und Anordnungsverfahren, die Grundsätze der Buchführung und die Dokumentation der Geschäftsprozesse. Auch die gerade erst eingeführte SEPA-Umstellung wurde in die Prüfung mit einbezogen.

Unfallkassen aus Brandenburg: Neue Mitglieder in der GUSO-Gemeinschaft

Seit dem 1. Mai 2013 gehören nun auch die Unfallkasse Brandenburg und die Feuerwehr-Unfallkasse Brandenburg zur GUSO-Gemeinschaft. Mit den beiden Unfallkassen treten gleich zwei UV-Träger der GUSO-Gemeinschaft bei, jede mit einer eigenen Selbstverwaltung und den dazugehörigen Organen. Die Geschäfte der Feuerwehr-Unfallkasse Brandenburg erledigen die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unfallkasse Brandenburg, die in Zukunft bei ihrer Arbeit auf die Unterstützung durch GUSO² zählen können. Im Juni 2013 hat das Kick-Off-Meeting des IT-Umstellungsprojektes stattgefunden. Die Migration ist für Ende 2014 geplant. Der produktive Einsatz von GUSO² für alle betroffenen Bereiche soll Anfang 2015 vollzogen sein.

Elektronische Fallabgabe vollständig umgesetzt

Die GUSO GbR hat als einer der ersten Softwareanbieter die elektronische Fallabgabe (EFA) vollständig umgesetzt. Mit GUSO² sind die Unfallkassen nun in der Lage, sämtliche Dokumente im Versicherungsfall mit anderen UV-Trägern elektronisch auszutauschen.
Die Unfallkasse NRW startete als Vorreiterin Mitte August 2013 mit EFA. Sogenannte „Irrläufer“ werden nicht mehr umständlich ausgedruckt und an die zuständigen UV-Träger weitergeleitet, sondern elektronisch weitergegeben. Das befreit die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter von viel manueller Arbeit.
Die Dokumente werden bei EFA aus dem Archiv analog zum DALE Verfahren über die MINI DAV und die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) an die empfangende Unfallkasse geleitet. Auch das Begleitschreiben zur Fallabgabe an den jeweiligen UV-Träger wird automatisch bei der Übergabe durch die DGUV erstellt.

Unfallkasse Saarland gehört ab 2013 zur GUSO-Gemeinschaft

Die GUSO-Anwendergemeinschaft heißt ab 1. Januar 2013 ein neues Mitglied willkommen. Die Unfallkasse Saarland mit 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellt mit Beginn des Jahres 2013 ihre IT-gestützte Arbeit auf GUSO² um. „Wir freuen uns, dass wir schon bald zum Kreis der GUSO²-Anwender gehören“, sagt Thomas Meiser, Geschäftsführer der Unfallkasse Saarland. „Mit der Entscheidung für GUSO² ist die Wahl auf eine zukunftsweisende Lösung im IT-Bereich gefallen“, betonen er und sein Stellvertreter und GUSO-Projektleiter Gerd Kolbe aus dem Saarland.
Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, ist erfreut darüber, dass die UK Saarland mit ihrer Entscheidung ein Zeichen in der Software-Landschaft der Unfallkassen setzt: „Dieser Schritt macht deutlich, wie wichtig es für die Unfallkassen ist, mit einer gemeinsamen Software zu arbeiten, die die Bedürfnisse der öffentlichen Träger bestmöglich abbildet.“
Thomas Meiser schätzt neben den technischen Vorteilen von GUSO² auch die Besonderheiten der GUSO-Gesellschaftsform: „Dass wir in Zukunft bei Veränderungen auch als ,kleine Gesellschafterin‘ Mitspracherechte in der Gesellschafterversammlung erhalten, ist nicht bei allen Organisationsformen von Anwendergemeinschaften im Software-Bereich so geregelt.“ Meiser weiter: „Letztendlich senden wir auch ein starkes politisches Signal nach Berlin: Wir demonstrieren mit unserem Beitritt zur GUSO GbR, dass wir in GUSO² die Zukunft für die IT-Welt der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand sehen.“

Transparenz und perfekte Statistik für Klage und Widerspruch

Einwandfreie Statistiken über Klage und Widerspruch lassen sich künftig in GUSO² auf Knopfdruck erstellen. Mit der Überarbeitung des Bereiches Klage und Widerspruch erleichtert es die Software ab 2013 den GUSO-Anwendern, Auswertungen zu erstellen und einen Widerspruchsfall in GUSO² nachzuverfolgen. Die dafür benötigten Daten lassen sich unkompliziert eingeben und pflegen. Künftig können die Verantwortlichen in den Unfallkassen so die jährlichen Meldungen an den Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) fehlerfrei und ohne Probleme erstellen. Kommt auch noch die geplante Anbindung an das DataWareHouse zum Zug, lassen sich in Zukunft alle gewünschten Auswertungen generieren, weit über das hinaus, was die DGUV verlangt. Damit keine Schritte auf den langen Verwaltungswegen verloren gehen, haben die GUSO-Experten eine durchgehende Verknüpfung „Verwaltungsakt – Widerspruch – Klage – Verwaltungsakt“ geschaffen. So können die Anwender stets verfolgen, in welchem Stadium sich der Vorgang befindet.

TÜV Rheinland bescheinigt GUSO² eine gute Usability

IT-Experten vom TÜV Rheinland haben die „Usability“ von GUSO² geprüft. Das Ergebnis: GUSO² weist eine gute Usability auf. Für alle GUSO-Anwender ein zufriedenstellendes Urteil, denn hinter dem Begriff „Usability“ versteckt sich nicht nur die reine Funktionstüchtigkeit, auf die ein Produkt hin untersucht wird. Usability hat den Nutzer im Fokus. Er soll seine Ziele mit der Software effektiv, effizient und zufriedenstellend erreichen. So definiert es die Norm DIN EN ISO 9241.

Als Untersuchungsmethode wurde von den GUSO-Fachleuten beim TÜV Rheinland Team rund um Usability-Expertin Kerstin Klöckner ein sogenannter Usability Walkthrough beauftragt. Dabei wurden typische Aufgaben und Szenarien durchgespielt und einzelne Arbeitsschritte bis hin zu jedem erforderlichen Klick hinterfragt. Von 50 Schwachstellen, die gefunden wurden, war lediglich eine schwerwiegend. Sukzessive beseitigt das GUSO-Team diese und alle weiteren in Abstimmung mit den Anwendern.


Leistungsstarkes Auswertungstool für Buchhaltungsdaten

Der Datenabgleich zwischen den Finanzbuchhaltungssystemen und GUSO² hat sich für die GUSO-Anwender seit Ende Mai 2012 entscheidend verbessert. Im Release zum DataWareHouse ist ein neues Auswertungstool enthalten, mit dem jetzt auch die Erwartungen der DGUV als Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung problemlos erfüllt werden können. Der Prüfdienst der DGUV benötigt Daten, die er mit Hilfe seines Prüfprogrammes reibungslos auswerten kann. Das neue Auswertungstool von GUSO² leistet dies und vereinfacht außerdem weitere statistische Vergleiche. Zudem ist es jetzt nicht nur bei den jährlichen Prüfroutinen, sondern auch zwischendurch für die Anwender möglich, die Daten abzugleichen.
Rainer Zimmermann, Controller der Unfallkasse Baden-Württemberg, der schon vorab die Leistungsfähigkeit der Anwendung testen konnte, ist zufrieden: „Das Tool zeigt uns auf den ersten Blick, an welchen Stellen es Differenzen gibt und bietet uns das nötige Rüstzeug, um den Ursachen auf den Grund zu gehen.“ So lassen sich in Zukunft nicht nur vordergründig Fehler korrigieren. „Wir werden öfters auch Konsequenzen für die internen Geschäftsabläufe oder Verbesserungspotenzial in GUSO² ableiten können, um so die Qualität unserer Arbeit noch weiter zu steigern“, erklärt Zimmermann.


Fusion in Bayern erfolgreich unterstützt

Unter dem Namen Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) arbeiten seit Anfang des Jahres die Unfallkasse München (UKM) und der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband (Bayer. GUVV) unter einem Dach. Die Fusion der beiden Unfallkassen blieb nicht ohne Konsequenzen für GUSO und das Softwareumfeld. Erstmals laufen in einer Unfallkasse zwei verschiedene Softwaresysteme parallel nebeneinander: GUSO und CUSA. Beiden gemeinsam ist die Schnittstelle zur Finanzbuchhaltungssoftware. In einem fusionsbegleitenden Projekt der Unfallversicherung, dem FKS Ingenieurbüro und dem GUSO-Team ist es gemeinsam gelungen, die Finanzbuchhaltung zusammenzuführen, so dass diese sowohl aus GUSO als auch aus CUSA heraus angesprochen werden kann. Darüber hinaus hat das Projektteam erreicht, die elektronische Abgabe für DALE-Dokumente erfolgreich zu implementieren. Jetzt können Dokumente systemübergreifend elektronisch weitergeleitet werden, falls sie den falschen Adressaten erreicht haben. Außerdem rundeten Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ehemaligen Bayer. GUVV die Projektarbeit ab und sorgten damit ein Stück weit dafür, den Fusionsprozess erfolgreich zu bewältigen.


Mailintegration in GUSO² – Umweg über Papier zu den Akten gelegt

Der direkte Import von E-Mails in GUSO² ist nun realisiert. Das Release 3.6 bietet den Anwendern die Möglichkeit, E-Mails direkt in GUSO² zu integrieren. Damit ersparen sich die Nutzer in Zukunft den Umweg über das Ausdrucken auf Papier und das anschließende Wiedereinscannen. Gemeinsam mit der Procilon GmbH hatte das GUSO-Team die Pilotanwendung zum Import von E-Mails in GUSO² und den Archivsystemen entwickelt und getestet – mit Erfolg.

Im Grundprinzip entscheidet der Anwender zunächst bei jeder Mail, ob sie für GUSO² relevant ist und importiert werden sollte. Im positiven Fall leitet der Anwender die Mail weiter und zwar an eine speziell für den GUSO²-Import vorgesehene Mailadresse. Pro Unfallkasse soll es dafür nur eine feste GUSO-Mail-Adresse geben. GUSO² übermittelt die Mail dann automatisch an den persönlichen Arbeitskorb desjenigen weiter, der die E-Mail in GUSO² importiert hat.

Mit der E-Mail-Integration ist der erste Schritt getan, um Daten papierlos aus Mails in GUSO² zu integrieren. Der zweite Schritt, nämlich auch schutzwürdige Daten rechtssicher aus Mails automatisch zu erfassen, soll demnächst vollzogen werden, wenn es rechtssichere Alternativen wie die sogenannte ‚De-Mail‘ gibt.


Sven Broska ist neuer Geschäftsführer der UK Bremen

Neu an der Spitze der Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen steht Sven Broska. Er löst Lothar Jackwerth ab, der nun im Ruhestand ist. Sven Broska ist 36 Jahre alt und bereits seit Juli 2006 als stellvertretender Geschäftsführer bei der Unfallkasse Bremen tätig. Der Verwaltungswirt und Wirtschaftsjurist arbeitete zuvor bei der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Oldenburg.


Beate Eggert weitere drei Jahre an der Spitze

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder der GUSO-Gemeinschaft in der jüngsten Gesellschafterversammlung dafür aus, dass Beate Eggert die Geschicke der GUSO-Gemeinschaft weitere drei Jahre leitet. Die Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz hatte das Amt der Vorsitzenden bereits im Februar 2010 übernommen.
Veränderungen im Aufsichtsgremium ergaben sich durch das Ausscheiden von Lothar Jackwerth, Geschäftsführer der Unfallkasse Bremen, der Ende September 2011 in den Ruhestand geht. Zu seiner Nachfolgerin im Gremium wählte die Gemeinschaft Gabriele Pappai, Sprecherin der Geschäftsführung der Unfallkasse NRW. Den bisherigen Mitgliedern – Manfred Hagelstein, Geschäftsführer der Unfallkasse Baden-Württemberg, und Jan Holger Stock, Geschäftsführer der Unfallkasse Nord – sprach die Versammlung auch weiterhin ihr Vertrauen aus und erwartet für die kommende dreijährige Amtsperiode weiterhin eine erfolgreiche und gute Zusammenarbeit.


GUSO² zeigt Leistungsfähigkeit

GUSO² hat sich im ersten Geschäftsjahr bewährt:

Nicht nur die alltägliche Arbeit hat die neue Software hervorragend bewältigt, sondern auch die großen Aufgaben im Bereich Beitragslauf, Rentenanpassung und Statistik.
Erfolgreich erstellten und versendeten die Unfallkassen Tausende von Beitragsbescheiden. Allein in der Unfallkasse Nord gingen über 15.000 Bescheide an Privathaushalte und über 1.800 an Unternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Mario Hoppe vom Fachbereich Finanzen, Mitgliedschaft und Beiträge der Unfallkasse Nord aus Kiel hierzu: „Die Arbeit hat sich gegenüber ,GUSO alt‘ durch den strukturierten Aufbau mit einfachen Export- und Sortiermöglichkeiten erheblich verbessert.“
Positives Echo aus den Unfallkassen auch für die Rentenanpassung: „Alle Unfallkassen haben gemeldet, dass die Rentenanpassungen 2011 erfolgreich gelaufen sind“, so Evi Ertl, fachliche Leiterin der GUSO GbR. Insgesamt ergingen in 2011 über 33.000 Bescheide für die Änderungen der Renten.

Dass die DGUV mit der Arbeit von GUSO² zufrieden ist, hat sich
bereits im ersten Quartal des Jahres gezeigt. Bereits im Februar/März 2011 prüfte DGUV-Revisor Ditmar Engels die Jahresrechnung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach mit dem Fazit, dass die Abstimmung mit der Finanzbuchhaltung schlüssig vorgenommen werden konnte.


Anforderungsmanagement: Dreh- und Angelpunkt sind die Anwender

Mit einem ausgereiften Anforderungsmanagement sichert die GUSO-Gemeinschaft die Pflege und Weiterentwicklung der neuen Software für Unfallkassen: GUSO². Das Prinzip der engen Zusammenarbeit zwischen Praktikern und dem Entwicklungsteam der GUSO GbR in Düsseldorf wird hier konsequent fortgeführt, denn Dreh- und Angelpunkt des neu entwickelten Systems sind die Anwender. Sie sind Startpunkt für jeden Schritt der Weiterentwicklung und stoßen auch den Pflegeprozess an. Offene Kommunikation sorgt dafür, dass jeder in der Anwendergemeinschaft über die einzelnen Entwicklungsschritte und Zeitabläufe informiert ist.

Anforderungsmanagement Eine eigens eingesetzte Projektgruppe hat den Ablaufprozess für das GUSO-Anforderungsmanagement erarbeitet und dabei auch bewährte Prinzipien wie zum Beispiel das Patenmodell mit aufgenommen. Die einzelnen Prozessschritte beschreiben detailliert, wann wer welchen Input liefern soll. Schritt für Schritt kann sich so eine Idee zur Verbesserung oder Veränderung über die einzelnen Stufen bis hin zur Realisierung in einem Release durchsetzen.


Für ein professionelles Controlling: Das DataWareHouse in GUSO²

Für professionelles Controlling ist ein transparentes und aktuelles Berichtswesen unbedingt notwendig. Mit dem neuen DataWareHouse (DWH) arbeiten die GUSO²-Anwender – von der Unternehmensführung bis zum Sachbearbeiter – ab sofort mit einem anwenderfreundlichen und leistungsstarken Auswertungswerkzeug.

„Jetzt lässt sich, die Leistungsfähigkeit der Unfallkassen noch leichter darstellen und zu individuellen Fragen sind stets aktuelle Zahlen, Daten und Fakten greifbar“, erklärt GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur. Fachanwender können mit Hilfe des DataWareHouse themenorientierte Auswertungen und Analysen in Eigenregie erstellen und dabei stets auf eine aktuelle, korrekte und konsistente Datenbasis zurückgreifen.

Noch vor Ende des Jahres 2011 soll die gesamte GUSO²-Gemeinschaft mit dem DataWareHouse ausgestattet sein. In der Kick-off-Veranstaltung bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach ließen sich jetzt rund 50 Vertreter der GUSO-Gemeinschaft über Einzelheiten informieren und überzeugten sich davon, dass über dieses Instrument künftig Daten und Unfallzahlen effizient ausgewertet werden können, ohne den Arbeitsablauf mit GUSO² zu beeinträchtigen.


GUSO² ist bei allen Unfallkassen im Einsatz

Nach nur 15 Monaten ist die Einführungsphase von GUSO² beendet und alle zwölf Unfallkassen der GUSO-Gemeinschaft arbeiten erfolgreich mit der neuen Software. Nach den Migrationen bei den Unfallkassen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt im August und September 2010 folgte Ende September die GUSO²-Einführung bei der Feuerwehrunfallkasse Mitte. Seit Mitte Oktober 2010 läuft GUSO² auch bei der Unfallkasse NRW im Echtbetrieb und alle Migrationen sind abgeschlossen.
"Damit haben wir in einer kurzen Projektlaufzeit von nur drei Jahren eine Verwaltungssoftware für alle Fachbereiche der gesetzlichen Unfallversicherung in hoher Qualität entwickelt", betont GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur. Die Basis für diesen Erfolg schaffte vor allem der intensive Austausch zwischen den Softwareentwicklern und den Fachleuten aus den Unfallkassen. "Damit ist es uns gelungen, fachliche und technische Anforderungen aus der Praxis sehr präzise und umfassend in GUSO² zu integrieren", so Baur.


Vier weitere Verbände arbeiten jetzt mit GUSO²

Nach und nach hält GUSO² Einzug bei weiteren Verbänden. Noch im ersten Quartal 2010 starteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „kleinen“ Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord und der „großen“ Unfallkasse Nord mit GUSO². Und seit Anfang Mai läuft auch bei der Unfallkasse München und bei der Unfallkasse Bremen GUSO² im Echtbetrieb.

Mit der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord, die für etwa 120 000 versicherte Feuerwehrangehörige in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zuständig ist, hat nun auch einer der kleineren Verbände GUSO² im Einsatz. Gleichzeitig hat die Unfallkasse Nord an ihren Standorten in Hamburg und Kiel die neue Software eingeführt und nutzt nun intensiv die Vorteile, die GUSO² für das standortübergreifende Arbeiten bietet. Bei der Unfallkasse München fiel am 1. Mai der Startschuss für GUSO². Alle Unfälle werden dort seit diesem Stichtag papierlos bearbeitet. Zwei Tage später folgte die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen mit der Umstellung auf die neue Software. Auch hier laufen GUSO² und das DMS stabil.


Wechsel an den Spitze der GUSO GbR

Gleich zwei Veränderungen gibt es seit Anfang Februar an der Spitze der GUSO GbR. Zum einen ist Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, nun Vorsitzende der Gesellschafterversammlung. Sie löst damit Gabriele Pappai ab, Sprecherin der Geschäftsführung der Unfallkasse NRW. Den zweiten Wechsel gibt es in der Geschäftsführung der GUSO GbR. Christoph Baur folgt auf Christoph Lankers. Baur stand bislang als technischer Leiter und „zweiter Mann“ mit an der Spitze des GUSO-Teams und ist somit auf seine neuen Aufgaben als Geschäftsführer bestens vorbereitet. Christoph Lankers wird der GUSO GbR in Zukunft als Berater zur Seite stehen.


GUSO² nun auch in Baden-Württemberg

Jetzt arbeitet auch die Unfallkasse Baden-Württemberg mit GUSO². Nach neun Monaten Projektlaufzeit startete die neue Software Anfang Februar im Echtbetrieb. „Damit liegen wir genau im Zeitplan“, erklärt GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur. Darüber freut sich auch Manfred Hagelstein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Unfallkasse Baden-Württemberg. Sie ist nun nach der Unfallkasse Rheinland-Pfalz der zweite Verband, der von den Erweiterungen und Innovationen der neuen Software-Version profitiert. In Baden-Württemberg arbeiten an den beiden Standorten Stuttgart und Karlsruhe etwa 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit GUSO². Zum Erfolg des Projektes beigetragen haben etwa 70 Beschäftigte mit ihrem engagierten Einsatz zusätzlich zum Tagesgeschäft.


Unfallkasse NRW – erfolgreiche Fusion jetzt auch für GUSO

Wenn Unfallkassen fusionieren, müssen nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter näher rücken, auch die Technik braucht ein Update. So geschehen bei der Unfallkasse NRW, zu der sich die Landesunfallkasse NRW, der Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe, der Rheinische Gemeindeunfallversicherungsverband und die Feuerwehr-Unfallkasse NRW Anfang 2008 zusammengeschlossen haben. Seit Anfang Dezember 2009 arbeitet dort auch GUSO einheitlich in allen Abteilungen.

In der kurzen Projektlaufzeit von acht Monaten gelang es den Mitarbeitern der Unfallkasse, dem GUSO-Team und den Leuten von SMC, die Datenbanken technisch zusammenzuführen und dabei parallel Arbeitsprozesse zu harmonisieren und zu optimieren. Stammdaten mussten bereinigt, neue Aktenzeichenbildungsregeln eingeführt und Schlüsseltabellen und Dokumentenvorlagen abgeglichen und vereinheitlicht werden. Eine große Herausforderung angesichts der riesigen Datenmengen, die bei solch einer Fusion zu bewegen sind.

Mit der technischen Zusammenführung gilt die Fusion in NRW nun als abgeschlossen. Für GUSO ist damit in NRW ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Einführung von GUSO² in einem der größten Mitgliedsverbände getan.


Gelungener Start für GUSO²

GUSO² ist seit Anfang August im Einsatz. Damit hat die neue Software nach nur zwei Jahren Entwicklungszeit erfolgreich den Start in die reale Welt der gesetzlichen Unfallversicherung geschafft. Zufriedenheit herrscht im Pilotverband, der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die nun als erste produktiv mit GUSO² arbeitet. "Es war eine spannende Herausforderung und der hohe Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich gelohnt", betont Geschäftsführerin der UK Rheinland-Pfalz, Beate Eggert.

GUSO² kommt in Andernach auf Anhieb in vollem Funktionsumfang zum Einsatz, nicht zuletzt, weil die Datenmigration vom alten in das neue System reibungslos funktioniert hat. Positiv überrascht sind die Anwender über die geringe Fehlerquote der neuen Software im Echtbetrieb - die intensive Zusammenarbeit von Softwarespezialisten und Fachleuten der Unfallkassen spiegelt sich darin wider. "Das anspruchsvolle Qualitätsmanagement mit umfangreichen Tests hat sich gelohnt", sagt Christoph Lankers, Geschäftsführer der GUSO GbR. Trotz der umfangreichen Qualitätsprüfungen im Vorfeld sei der Zeitplan zur Entwicklung von GUSO² eingehalten worden.

Mit Einführung von GUSO² ist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz in die papierlose Sachbearbeitung gestartet und nutzt damit eine der wesentlichen neuen Eigenschaften von GUSO². Eingehende Dokumente werden nun gescannt und können aus der Anwendungssoftware heraus bearbeitet werden. Alle elektronischen Eingangs- und Ausgangsdokumente bekommen eine rechtssichere Signatur und gehen in ein angeschlossenes Archiv über.